Die Deiche brechen

Es ist die Nacht von Samstag, dem 31. Januar, auf Sonntag, dem 1. Februar 1953. Ein schwerer Nordweststurm stößt das Nordseewasser hoch in den englischen Kanal. Noch bevor die (Spring-)Flut am höchsten ist, brechen die Deiche im Südwesten der Niederlande ein.

Im Caisson 1 wird die Geschichte der Flutkatastrophe erzählt. Dies geschieht mit historischen Polygonbildern und vielen scheinbar alltäglichen Objekten. Gemeinsam skizzieren diese ein Bild von der Katastrophe, die in dieser Nacht stattfand. Die Sammlung aus Fotobüchern und Sammelalben über die Flutkatastrophe hat ebenfalls großen historischen Wert.

Persönliche Geschichten

In der Hör- und Sehecke von Caisson 1 findet man Geschichten und Bilder von Opfern, Helfern und anderen, die die Katastrophe hautnah miterlebt haben, aufgenommen im Rahmen des Oral History Project ‚1953, Die Geschichte‘. Projektleiter Jaap Schoof befragte zusammen mit einer Reihe von Freiwilligen aus dem Watersnoodmuseum zahlreiche Menschen und nahm ihre Geschichten auf. Die Suche nach Zeugen und ihren Geschichten geht weiter. Die Geschichten werden nicht nur für das Watersnoodmuseum aufgezeichnet. Das Interviewmaterial wird auch im Zeeuws Archief aufbewahrt.

Ausstellungen