Verzweiflung und Tatkraft

Während der Katastrophennacht versuchen PTTer verzweifelt, Hilfe per Telefon zu suchen. Sie werden nicht gehört. Radiofunkamateuren gelingt dies aber mit einem selbstgebauten Sender. Rettungsarbeit und Hilfe kommen in Gang.

Im Caisson 2 findet man Geschichten über Verzweiflung und Tatkraft. Verzweiflung derer, die durch die Flutkatastrophe schwer getroffen wurden. Tatkraft der Helfer: von Urker Fischern und dem Roten Kreuz bis hin zu Militärangehörigen.

Ehrung

Multimediales Denkmal 1835 + 1 – eine interaktive Installation – hält die Erinnerung an diejenigen lebendig, die ums Leben gekommen sind: 1.835 registrierte Tote und das am Samstagabend, 31. Januar, geborene Baby, das in der Nacht vom 31. Januar auf den 1. Februar ertrunken ist und nie gefunden wurde. Familienmitglieder und Freunde beschreiben – manchmal mit kleinen Details – ihre Lieben, die sie verloren haben. Der Besucher hört die Geschichten, nachdem der Name des Opfers ausgesprochen wurde.

Es gibt mehrere Listen mit Opfern der Flutkatastrophe von 1953. Das Watersnoodmuseum besitzt die offizielle Liste des Roten Kreuzes. Diese ist nach Gemeinde der Verstorbenen und je (Wohn-)Ort nach Nachname geordnet.

Ausstellungen